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Perry Rhodan

Perry Rhodan ist ein amerikanischer Astronaut, der als erster Mensch den Mond betritt. Dort begegnet er einer außerirdischen Zivilisation, deren Technologie der Menschheit weit überlegen ist. Statt dieses Wissen für die Macht einzelner Staaten zu nutzen, entscheidet er sich für einen anderen Weg: Er will die Menschheit vereinen und sie vor ihrer Selbstzerstörung bewahren.

Damit beginnt eine Reise, die weit über die Erde hinausführt.

Rhodan wird zum Wegbereiter der Menschheit im All. Er begegnet fremden Völkern, hochentwickelten Zivilisationen, uralten Mächten und Wesen, deren Fähigkeiten weit über das menschliche Vorstellungsvermögen hinausgehen. Er erlebt Kriege und Katastrophen, aber auch Freundschaften, Bündnisse und die Möglichkeit, dass völlig unterschiedliche Lebensformen friedlich miteinander existieren können. Er erhält von einer übergeordneten Macht die relative Unsterblichkeit verliehen.

Das Besondere an Perry Rhodan ist jedoch nicht seine Technologie, seine Macht oder seine relative Unsterblichkeit. Es ist seine Vorstellung davon, was die Menschheit werden könnte.

Er ist kein unfehlbarer Held. Er zweifelt, trifft falsche Entscheidungen und muss mit den Konsequenzen seines Handelns leben. Im Laufe seines außergewöhnlich langen Lebens verändert sich sein Blick auf die Welt: Aus dem entschlossenen Pionier wird über die Jahrtausende ein Mann, der Verantwortung nicht nur für die Menschheit, sondern für das Leben in einem viel größeren kosmischen Zusammenhang übernimmt.

Perry Rhodan steht für die Idee, dass die Menschheit nicht dazu verdammt ist, ihre Konflikte, ihre Ängste und ihren Machtwillen für immer mit sich herumzutragen. Dass sie lernen kann. Dass sie über sich hinauswachsen kann. Und dass die Begegnung mit dem Fremden nicht zwangsläufig in Vernichtung enden muss.

Die Serie stellt dabei immer wieder große Fragen:

Was bedeutet Menschlichkeit, wenn man auf Wesen trifft, die einem in jeder Hinsicht überlegen sind? Was ist Fortschritt, wenn die moralische Entwicklung nicht mit der technischen Schritt hält? Und welche Verantwortung entsteht, wenn man Macht besitzt, die das Schicksal ganzer Zivilisationen verändern kann?

Perry Rhodan ist deshalb weit mehr als ein Mann, der mit Raumschiffen durch die Galaxis fliegt.

Er ist die Erzählung von einer Menschheit, die aufbricht, um ihren Platz im Kosmos zu finden – und dabei erst lernen muss, was es bedeutet, diesen Platz verdient zu haben.

Das alles macht Perry Rhodan zur größten Science-Fiction Romanserie der Welt, die seit 1961 bestand hat. Es waren ursprünglich 50 Hefte geplant, doch seit 1961 kommt jede Woche ein neues Heft heraus, so das sich eine stattliche Zahl von mittlerweile 3400 Heftromanen ergibt.

 


 

Perry Rhodan

Perry Rhodan ist ein amerikanischer Astronaut, der als erster Mensch den Mond betritt. Dort begegnet er einer außerirdischen Zivilisation, d...